Der Wünschewagen in Hessen rollt!

 

Hessen rollt!

Mit der feierlichen Kick-Off-Veranstaltung in Wiesbaden wurde heute offiziell der hessische Wünschewagen eingeweiht.

Unter Anwesenheit hochkarätiger Gäste wurde das Projekt, das in Hessen unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Volker Bouffier an den Start geht, in den Räumlichkeiten der Taunus-Auto-Verkaufs-GmbH der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Geschäftsführung des Unternehmens zeigte sich im Vorfeld so beeindruckt vom Konzept, dass sie ankündigte, die Einnahmen der nächsten Veranstaltungen dem Wünschewagen zukommen zu lassen und so dazu beizutragen, dass die Fahrten für alle schwerstkranken Fahrgäste auch weiterhin kostenlos bleiben.

Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, betonte anlässlich der feierlichen Übergabe, dass mit diesem Angebot die breite Palette dessen, was Sterbebegleitung in Hessen bedeuten kann, nochmal erweitert worden sei. „Gemeinsam können auf diese Weise letzte Wünsche erfüllt werden – ganz in der Tradition der Hospizbewegung und Palliativversorgung, in der Hauptamtliche und Ehrenamtliche im Interesse sterbender Menschen gut zusammenarbeiten und Spenden dabei helfen, Angebote zu finanzieren, die es ohne Sponsoren nicht geben könnte.“

Ludwig Frölich, 1. Landesvorsitzende des ASB Landesverband Hessen e.V., freut sich über den Start in Hessen: „Durch das Projekt wird Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Wunsch erfüllt, der sonst aufgrund fehlender Mobilität oder Transportfähigkeit nicht realisierbar wäre. Das sind natürlich sehr emotionale Momente, die wir mit diesen Menschen und ihren Angehörigen teilen dürfen. Wir sind sehr dankbar dafür, dass wir dieses Projekt hier in Hessen im Rahmen unserer Hospiz- und Palliativarbeit umsetzen dürfen. Es passt sehr gut zum ASB und erfüllt unseren Grundsatz Wir helfen hier und jetzt.“

Ministerpräsident Volker Bouffier äußert sich ebenfalls anerkennend: „Wie sich hier Menschen ehrenamtlich unter großem persönlichen Einsatz schwerkranker und sterbender Menschen annehmen, hat meinen größten Respekt. Dieses Projekt vermittelt neben der zivilgesellschaftlichen Bedeutung auch soziale, persönliche Werte wie die Nächstenliebe. Es zeigt sich, dass unser Sozialstaat ohne das Engagement der Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen wie den ASB nicht denkbar ist. Ich freue mich, dieses Projekt mit der ehrenvollen Aufgabe als Schirmherr unterstützen zu dürfen.“