Herr Schmidt beim Telekom Cup

 

Mitfiebern um den Telekom Cup…

Noch einmal seine Lieblingsmannschaft Borussia Mönchengladbach anfeuern und den Spielern ganz nah sein. Das war der Wunsch des 53-jährigen, an MS erkrankten Herrn Schmidt aus Ratingen.

Mit Hilfe des Wünschewagen-Teams aus Nordrhein-Westfalen und der Unterstützung von Borussia Mönchengladbach ging es am 15. Juli zum Borussia-Park, wo unser Fahrgast den Telekom Cup 2017 von der Tribüne aus verfolgen konnte.

Obwohl sein Team den letzten Platz belegte, erlebte Herr Schmidt einen unvergesslichen Tag mit vielen Highlights, bevor es am Abend zurück in die Heimat nach Ratingen ging.


Emely in Wilhelmshaven

 

Manchmal muss es schnell gehen…

So, wie bei der jüngsten Fahrt des hessischen Wünschewagens nach Wilhelmshaven. Mit dem Ziel des dortigen Kinder- und Jugendhospizes Joshua machte sich das Wunscherfüller-Team rund um Dominique, Markus und Andreas am 9. Juli auf den Weg.

Mit an Bord waren die 6-jährige, an Encephalopathie, Epilepsie,Visusstörung und musklärer Hypotonie erkrankte Emely und ihre Mutter. Da sich Emelys Zustand innerhalb kürzester Zeit stark verschlechtert hatte, ihr ein früherer Aufenthalt in Wilhelmshaven sehr gut getan hatte und die Familie den Transport nicht eigenständig durchführen konnte, bat man uns, das kleine Mädchen innerhalb von zwei Tagen an die wohltuende See zu fahren.

Nach einer Übernachtung im Kinder- und Jugendhospiz ging es für unsere Ehrenamtlichen wieder zurück. Ob Emely jemals wieder nach Hause fahren kann, ist derzeit noch ungewiss. Auch, wenn die Hoffnung groß ist, so sprechen die medizinischen Prognosen eher dagegen…

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Wunscherfüllern Dominique, Markus und Andreas, die diese Fahrt so kurzfristig möglich machten! Und ein großes Dankeschön geht auch an das Kinder- und Jugendhospiz “Joshua”, die uns bei der Übernachtung für unsere Helfer tatkräftig unterstützt haben!


Dame mit ihren Kindern in Katwijk

 

Noch einmal mit den Kindern einen schönen Tag am Meer verbringen…

Unser Fahrgast aus dem Hospiz Essen-Steele, eine 46-jährige, unter einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung leidende Dame, wünschte sich nichts sehnlicher, als mit ihren beiden Kindern noch einmal unbeschwert dem Rauschen des Meeres zuzuhören.

So brachte unser Wünschewagen-Team aus Nordrhein-Westfalen die Familie am 14. Juli ins niederländische Katwijk und verlebte dort einen friedlichen Tag, der von innigen Momenten zwischen Mutter und Kindern geprägt war. Am Abend ging es dann mit einem Lächeln auf den Lippen zurück ins Hospiz…


Jamie im Disneyland Paris

 

Einmal das Disneyland Paris sehen und Micky Maus die Hand schütteln…

Das war der große Wunsch des kleinen, an Leukämie erkrankten Jamie aus Worms.

Während seiner Krankheit erlebte er bislang viele Höhen und Tiefen, da die Diagnose schon vor längerer Zeit gestellt wurde. Zwischenzeitlich erhielt er eine Stammzellenspende seiner Mutter und die Krankheit schien besiegt. Vor kurzem dann die traurige Nachricht, dass der Krebs zurück gekehrt ist und die Suche nach einem Stammzellenspender wieder von vorne beginnen muss.

Mit der Fahrt ins Disneyland Paris konnte der Wünschewagen Rheinland-Pfalz dem kleinen Jamie einen großen Wunsch erfüllen und ihm neue Kraft schenken. Begleitet wurde er neben dem ehrenamtlichen Team von seiner ganzen Familie, so dass der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.


Frau T. in Warnemünde

 

„Endlich im Wasser, das habe ich mir so gewünscht.“

Sichtlich erschöpft, aber überglücklich und zufrieden fühlte sich Frau T. nach ihrer Wunschfahrt.

Begleitet von unserem Brandenburger Wünschewagen-Team Bettina Radda, Mike Theißen und Karola Losensky, hat die an Krebs erkrankte Dame mit ihrer Nichte Christin einen Tag in Warnemünde an der Ostsee verbracht.

Seit vier Wochen wohnt sie im Hospiz in Oranienburg. Als Kind war sie einmal an der Ostsee, erinnert sich Frau T. Wo genau, weiß sie nicht mehr. „Ach das liegt so lange zurück und ist auch nicht wichtig“, sagt die 54-Jährige. „Ich möchte nur noch einmal meine Füße ins Wasser halten, egal wie kalt es ist”, freut sie sich.

Diesen Wunsch hat ihr der Wünschewagen sehr gern erfüllt. Gemeinsam mit Matthias Treichel, Inhaber der Strandoase Treichel und seinem Mitarbeiter Detlef (ein ehemaliger ASB-Kollege) erlebtenTante und Nichte einen unvergesslichen und erholsamen Tag am, im und sogar auf dem Wasser:

Vorsichtig schiebt Detlef die zierliche Frau im Strandrollstuhl ins 17,5 Grad kalte Wasser. „Endlich im Wasser, das habe ich mir so gewünscht“, sagt sie laut und vor Freude strahlend, als sie mit ihren Füßen das Wasser berührt. Doch damit nicht genug: Da die ursprünglich geplante Fahrt mit der MS Baltica ausfiel, organisierten Matthias und Detlef eine Fahrt im Rettungsboot. Ruckzuck, innerhalb weniger Minuten, saßen Frau T. und das gesamte Team im Boot. Am Ende waren alle nass und unser Fahrgast überglücklich.

Wir danken ganz besonders Matthias und Detlef von der Strandoase in Warnemünde für ihre sehr engagierte und herzliche Unterstützung!


Bernd-Peter am Frankfurter Flughafen

 

Nachdem wir in der letzten Woche unser Projekt im St. Pankratius Altenheim in Iserlohn vorstellen durften, ließ die erste Wunschfahrt aus dem Hause nicht lange auf sich warten.

Am vergangenen Mittwoch nahmen wir den 71-jährigen, nach einem Schlaganfall stark eingeschränkt und auf den Rollstuhl angewiesenen Bernd-Peter K. dort in Empfang und fuhren mit ihm nach Frankfurt am Main.

Immer schon technikbegeistert, hatte er den großen Wunsch, einmal den größten Flughafen Deutschlands zu besichtigen und einen Airbus A380 aus nächster Nähe zu betrachten.

Im Rahmen einer Führung, die der Flughafenbetreiber Fraport eigens für den Wünschewagen organisiert hatte, durften wir mit unserem Fahrgast bis auf das Rollfeld fahren und die gigantischen Ausmaße dieses beeindruckenden Flugzeuges hautnah miterleben.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es am Nachmittag mit tollen Eindrücken zurück in Richtung Iserlohn, wo die Mitarbeiter des Altenheims unser Team zum Dank mit Kaffee und Kuchen überraschten.

 


Peter im Berner Oberland

 

Der Wünschewagen Rheinland-Pfalz hat dem an einem Hirntumor erkrankten Peter einen großen Herzenswunsch erfüllen können: Bei einem Besuch durch den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Caritasverbands Westeifel e.V. erzählte Peter voller Vorfreude von der geplanten Feier zum 30-jährigen Hochzeitstag.

Es machte ihn allerdings sehr traurig, dass eine geplante Reise in die Schweiz auf Anraten seines Arztes nicht stattfinden konnte. Denn Habkern im Berner Oberland war bereits vor 30 Jahren das Ziel der Hochzeitsreise und ist seitdem der jährlich angesteuerte Urlaubsort des Ehepaares.

Mit Hilfe des Wünschewagens Rheinland-Pfalz wurde nun doch ein Traum für Peter wahr, der eigentlich schon zu Ende geträumt war: Die bereits abgesagte Reise in die Schweiz wurde doch noch Wirklichkeit!

Los ging es für die Eheleute am 26. Mai mit dem ehrenamtlichen Wünschewagen-Team Larissa und Boris, viel Vorfreude, rot-weißen Fähnchen und einer Sektflasche im Gepäck. Eine Reifenpanne gleich zu Beginn der Fahrt sollte die kleine Reisetruppe nicht aufhalten. Mit ein wenig Verzögerung schaffte es der Wagen mitsamt Reisenden in den Kanton Bern.

Dort angekommen, wurde das Ehepaar von Peters ebenfalls angereister Schwester und deren Ehemann sowie langjährigen Schweizer Freunden der Familie freudig im Empfang genommen. Sie besuchten gemeinsam eine abgelegene Alm, genossen die Bergluft und die sonnige Aussicht auf das Bergpanorama und aßen Schweizer Käse aus der Familienkäserei von Freunden.

Nach der Fahrt erreichte uns eine Nachricht, die wir hier gerne mit Euch teilen möchten:

„Es war eine unvergessliche Zeit in der Schweiz für uns. Die Schweizer Freunde und die angereiste Familie haben sich unsäglich gefreut und bedanken sich ganz ganz herzlich. Die beiden freiwilligen Helfer haben alles so toll gemacht, ein Spitzenteam. Alle sind voller Bewunderung und Respekt vor dem Engagement und danken von ganzem Herzen!“


Dagmar in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen

 

Erdmännchen haben es Dagmar schon immer angetan und sie liebt die possierlichen Tierchen.

So war es ein großer Wunsch der an Brustkrebs erkrankten 65-Jährigen, noch einmal das Mülheimer Hospiz zu verlassen und die kleinen Tiere aus nächster Nähe zu erleben.

Am 19. Juni war es dann soweit. Das Essener Wünschewagen-Team holte Dagmar ab und fuhr mit ihr in die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.

Bereits im Vorfeld hatte man sich dort auf unseren Besuch vorbereitet und ermöglichte unserem Fahrgast eine Erlebnisführung, bei der Dagmar den Erdmännchen außergewöhnlich nah sein durfte.

Nach einer kleinen Stärkung wurde am späten Nachmittag zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht die Rückfahrt angetreten.

Wir bedanken uns herzlich für die tolle Unterstützung der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen!

 


Segelboote am Ijsselmeer beobachten

 

Noch einmal Seeluft schnuppern, ein Fischbrötchen essen und den Seglern zusehen…

Als ehemaliger passionierter Segler hatte unser an Prostatakrebs erkrankte Fahrgast vom vergangenen Sonntag genau diesen Wunsch. Das Wünschewagen-Team aus Nordrhein-Westfalen erfüllte ihm diesen sehr gerne und holte ihn aus dem Hospiz in Dortmund ab, um ans Ijsselmeer nach Holland zu fahren. Begleitet wurde der 79-Jährige dabei von seinem Sohn sowie seiner Bezugspflegekraft, die sich nicht nur während der Fahrt aufopferungsvoll um ihn kümmerte, sondern bereits im Vorfeld eng mit dem Wünschewagen-Team zusammen gearbeitet hatte.

Gemeinsam verbrachte man einen schönen Tag am Wasser, beobachtete die vorbeigleitenden Segelboote und genoss, wie geplant, ein leckeres Matjesbrötchen an der Promenade, bevor es am Abend zurück nach Dortmund ging…


Sven in Oschersleben

 

 

Am 17. Juni hat das Wünschewagen-Team aus Nordrhein-Westfalen das Herz von Motorsport-Fan Sven höher schlagen lassen. Der 33-Jährige, an einem Hirntumor erkrankte Fahrgast ist ehemaliger Opel-Mitarbeiter und hatte den großen Wunsch, noch einmal ein rasantes Rennen seiner Lieblings-Boliden live mitzuerleben. In der Vergangenheit hatte Sven jedes Jahr an der Veranstaltung teilgenommen und musste so auch in diesem Jahr nicht darauf verzichten.

„Opel-Treffen 2017“ in Oschersleben hieß also das Ziel für den Essener Wünschewagen, unseren Fahrgast und das Team. Nachdem Sven aus seiner Wohnung in Bochum abgeholt wurde, ging es auf große Fahrt Richtung Magdeburg.

Mit großartiger Unterstützung des „Medical-Centers“ vor Ort konnten wir ihm viele besondere Augenblicke und somit einen unvergesslichen Tag bescheren. Am späten Abend, nachdem das Abschlussfeuerwerk bewundert wurde, traten alle gemeinsam die Heimfahrt ins Ruhrgebiet an.