Herr H. in Katwijk

 

Unser an Lungenkrebs erkrankte Fahrgast Herr H. genoss am am 19. März noch einmal einen schönen Tag am Meer.

Gerne hat das Wünschewagen-Team aus Essen ihm diesen letzten Wunsch erfüllt, den 52-Jährigen hierzu aus dem Hospiz in Iserlohn abgeholt und ins niederländische Katwijk gefahren.


Sabine bei der Familie in Melchow

 

Bereits zum zehnten Mal ging es für den Wünschewagen aus Brandenburg auf große Tour, um einen letzten Wunsch zu erfüllen.

Einmal noch nach Hause, den geliebten Garten und die Familie zu sehen – diese Herzensangelegenheit erfüllte das Team rund um unser ehrenamtliches Bordpersonal Jenny (Krankenschwester und angehende Ärztin), Manuel (Krankenpfleger) und Betty (Rettungsassistentin) unserem 73-jährigen Fahrgast Sabine am 12. März.

So ging es von der Palliativstation Berlin-Buch noch einmal nach Hause ins heimatliche Melchow zur Familie samt Kindern, Enkeln und Urenkeln.

Da neben ihrem Garten die Malerei Sabines zweite große Leidenschaft war, plante sie, den alten Bootsschuppen im Garten zu einem Atelier- und Wohnbereich umzubauen. Aufgrund der schweren Erkrankung begleitete sie den Umbau aber leider nicht mehr mit. Ihr Sohn nahm sich dieser Herzenssache an und baute zwischenzeitlich das Wohn-Atelier aus. Sehr stolz hat die Familie ihrer Mutter und Oma das Ergebnis an diesem Tag zeigen können – ein weiterer glücklicher und zufriedener Moment für alle.

Ganz besonders freuen wir uns über das liebevolle Dankeschön das uns nach der Fahrt von der Familie erreichte:
„Wir sagen ganz herzlich Danke für das tolle Engagement und den professionellen und gleichzeitig liebevollen Umgang des Brandenburger Wünschewagen-Teams mit unserer Mutter.  Sie haben ihr nach vielen Wochen Krankenhausaufenthalt einen wunderbaren Tag zu Hause mit ihrer Familie und in ihrem geliebten Garten geschenkt. Wir werden diesen Tag alle in bester Erinnerung behalten. Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, dass sie weiterhin viele Menschen dazu ermutigen können, ihre Wünsche zu wagen.“


Katharina im Tierpark Fauna

 

Der “Tierpark Fauna” in Solingen war das Wunschziel der 25-jährigen Katharina.

Mit dem Wünschewagen-Team aus Essen ging es am 12. März für die an einem Hirntumor erkrankte junge Dame aus dem Solinger Hospiz in die Natur, wo sie von unseren Ehrenamtlern liegend durch den Park geschoben wurde.

Begleitet wurde Katharina dabei von ihrer Familie und Freunden, sodass alle zusammen noch einmal das schöne Wetter in ruhiger Umgebung genießen konnten…


Zwei Wunschfahrten nach Holland

 

Zwei Mal ging es für Fahrgäste aus Nordrhein-Westfalen am Wochenende des 18./19. Februar ans Meer nach Holland:

Am Samstag haben wir eine 65-jährige, an einem Zervixkarzinom erkrankte Dame und ihre Familie nach Katwijk begleitet.

Am Sonntag fuhr das Team aus Essen einen an einem Bronchialkarzinom erkrankten, 66-jährigen Fahrgast und seine Ehefrau vom Hospiz in Düsseldorf nach Zandvoort.

Bei schönem Wetter erlebten beide noch einmal einen intensiven, friedvollen Tag mit ihren Lieben am Meer…


Oliver in Nienhagen

 

Am vergangenen Wochenende ging es für das das Berliner Wünschewagen-Team zum zweiten Mal in diesem Jahr auf große Wunschfahrt.

Gemeinsam mit dem an einem Hirntumor erkrankten Oliver, seiner Frau und seinen beiden Kindern fuhren die ehrenamtlichen Helfer Mandy, Till und Stefan ins Ostseebad Nienhagen. Dort verbrachten alle zwei wunderschöne Tage am Wasser. Bei einem Spaziergang an der Ostsee blühte Oliver richtig auf und lächelte so zufrieden, wie er es schon lange nicht mehr getan hat…

Nach einer erholsamen Nacht und einem guten Frühstück ging es über Plau am See, wo Oliver lange Zeit eine Reha-Klinik besuchte, und mit einem Zwischenstopp an einer Straußen-Farm zurück nach Berlin.


Michael in Kühlungsborn

 

„Ich hatte so ein unglaublich glückliches Gefühl“, berichtet Michael nach seiner Reise an die Ostsee. Seit sieben Jahren macht der Familienvater aus Hoppegarten mit seiner Frau und seinen beiden Kindern Urlaub in Kühlungsborn. Die diesjährige Fahrt war bereits für April 2016 geplant. Im selben Monat diagnostizierten die Ärzte bei Michael einen Gehirntumor. “Es war ein sehr schöner Moment, als man uns erzählte, dass es einen Wünschewagen gibt, der uns dahinfährt, wo unser zweites Zuhause ist, nach Kühlungsborn.”

Mit seiner Lieblingsmusik von „Santiano“ an Bord fuhr der Brandenburger Wünschewagen den schwerstkranken Mann Ende Januar/Anfang Februar noch einmal nach Kühlungsborn. Dort konnte die Familie abschalten und Tag für Tag genießen. Die Familie hatte zudem das große Glück, eine passende und barrierearme Wohnung zu finden.

Michaels Frau: „Durch die schwere Krankheit meines Mannes ist alles so unerträglich geworden. Daher ist es sehr schön, liebe und nette Menschen um sich zu haben, die alles etwas angenehmer gestalten. Man kann das alles nicht in Worten fassen, wie sehr sich unser Leben verändert hat. Wir möchten uns herzlich beim ganzen Team bedanken, insbesondere bei Manuel und Holger, die uns sicher und geborgen ans Ziel brachten. Es ist schön, dass es das Projekt Wünschewagen gibt“.

Ein herzlicher Dank geht auch an das SAPV-Team Rostock, das der Familie als Ansprechpartner zur Seite stand!


Abschied von den Hunden im Westerwald

 

Sich von ihren Vierbeinern verabschieden zu können – das war der große Wunsch des allerersten Fahrgastes des neuen rheinland-pfälzischen Wünschewagens.

So fuhr das Team eine krebskranke Hospizbewohnerin besonders gerne noch einmal in Richtung Westerwald, wo ihre beiden Hunde bei einer Freundin untergebracht sind.

Da die Dame überraschend schnell von der Klinik direkt in das Hospiz verlegt werden musste, gab es für sie zuvor keine Möglichkeit, sich noch einmal richtig von ihren Hunden und ihrem Zuhause zu verabschieden. Daher nutzte sie die Fahrt auch für einen Zwischenstopp in ihrer Wohnung, um dort ein paar persönliche Sachen zu holen.

„Als sie ihre beiden Lieblinge wiedersah, blühte sie regelrecht auf“, berichtet Rettungssanitäterin Anna Gernsheimer, die zusammen mit Annika Baumann (Diplom-Psychologin) als ehrenamtliche Begleiterin an Bord mitfuhr. „Und auch für uns als Bordteam, war es ein tolles Gefühl, jemandem so eine Freude bereiten zu können.“


Joseph im Stadion

 

“Fohlen gegen Füchsle” hieß es am 4. Februar für den 72-jährigen Joseph.

Noch einmal seinen Lieblingsverein SC Freiburg live spielen zu sehen, war für unseren an Prostatakrebs erkrankten Fahrgast ein riesengroßer Wunsch, den ihm das Wünschewagen-Team aus NRW sehr gerne erfüllt hat.

Trotz Schmuddelwetters und einer unglücklichen Niederlage seiner Südbaden gegen Borussia Mönchengladbach, war es für Joseph und seine Ehefrau ein rundum schöner Tag, bevor es abends mit dem Wünschewagen zurück ins Hospiz nach Essen Steele ging.


91-jähriger Herr beim Rundflug über Essen

 

Die Fliegerei war seine große Leidenschaft…

Unser 91-jähriger Fahrgast war 30 Jahre lang Pilot im Kongo. Am 27. Januar fuhren wir ihn zum Flughafen in Marl, wo er als Co-Pilot im Flugzeug Platz nahm und noch einmal in die Lüfte stieg. Bei einem Rundflug über Essen fachsimpelte er mit dem Piloten und erzählte aus seinem spannenden Leben, bevor es mit dem Wünschewagen wieder zurück ins Hospiz nach Essen ging.


Nele in Hamburg

 

Für die 18-jährige Nele aus Essen ging am am 14. und 15. Januar ein großer Wunsch in Erfüllung:

Gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrer Tante und dem Wünschewagen-Team aus NRW fuhr die an Ohrspeicheldrüsenkrebs erkrankte junge Dame nach Hamburg. Dort besuchte die Familie unter anderem das Musical “König der Löwen” und verbrachte zwei schöne Tage in der Hansestadt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Stage Entertainment und das Hotel Atlantic Kempinski Hamburg für die tolle Unterstützung!

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