Der Wünschewagen in Hamburg rollt!

 

Vor der wunderbaren Kulisse der Magellanterrassen fiel gestern der offizielle Startschuss für einen weiteren Wünschewagen im hohen Norden.

Neben zahlreichen Wunscherfüllern aus ganz Deutschland und vielen Interessenten begrüßte der ASB Hamburg Gäste wie ASB-Präsident Franz Müntefering und die Schirmherrin des Hamburger Projekts, Isabella Vértes-Schütter, die zum Auftakt berührende Worte an unser Hamburger Team richteten.

Für eine tolle Überraschung sorgte zudem die Sparda-Bank Hamburg, die mit einer großzügigen Spende in Höhe von 10.000 Euro dazu beiträgt, dass den schwerstkranken Fahrgästen aus Hamburg die Erfüllung ihrer Wünsche nachhaltig ermöglicht wird.

Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen schönen Tag und Euch, liebe Hamburger, allzeit gute Fahrt!


Der Wünschewagen bei den offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit

 

Der Wünschewagen aus Rheinland-Pfalz hat sich bei den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Mainz präsentiert. Unsere beiden dortigen Projektkoordinatoren Christina Kunde und Dirk Beyer waren gemeinsam mit einigen Ehrenamtlichen in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt, um das Projekt dem Publikum aus dem gesamten Bundesgebiet vorzustellen.

Und die Resonanz war überwältigend! Zahlreiche Besucher, unter ihnen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Julia Klöckner, informierten sich über das Projekt und drückten den Helferinnen und Helfern ihren Respekt und ihre Anerkennung aus. Zudem konnten wir einige neue Interessenten begrüßen, die sich zukünftig bundesweit und ehrenamtlich beim Wünschewagen engagieren möchten.

Es war ein toller Tag für unser Team aus Rheinland-Pfalz! Danke für das große Interesse!


1.289 Stimmen und 3.000 Euro für unseren Brandenburger Wünschewagen!

 

Dank Ihrer großartigen Unterstützung hat der Brandenburger Wünschewagen beim Online-Wettbewerb “Gemeinsam für Potsdam” der Potsdamer Stadtwerke GmbH und der Pro Potsdam GmbH den 4. Platz geholt und damit 3.000 Euro gewonnen! Lieben Dank all unseren Stimmenspendern!

Am Ende der Preisverleihung gab es noch einen richtigen Paukenschlag! Die Preisträger von 2015, 2016 und diesjährigen Sieger des RokkaZ e. V. sorgten für Gänsehaut und einen dicken Kloß im Hals:

Vor der Preisverleihung hat der Vorstand beschlossen, den Brandenburger Wünschewagen mit einem Teil des Gewinns zu unterstützen. 8.000 Euro Sieprämie räumten die Potsdamer Tänzer ab, davon wandern stolze 1.000 Euro auf das Wünschewagen-Konto. Lieber Rokkaz e.V., Eure Aktion hat uns mehr als sprachlos gemacht. Wir ziehen unseren Wünschewagen-Hut und sagen DANKE!

Der Brandenburger Wünschewagen gratuliert allen anderen Preisträgern und bedankt sich bei den Potsdamer Stadtwerken und Pro Potsdam für die Unterstützung!


“Wahrscheinlichkeiten” – Gedanken eines Ehrenamtlichen zu seiner ersten Wunschfahrt

 
Sie möchten wissen, wie es sich anfühlt, den Wünschewagen als Ehrenamtlicher zu unterstützen?
Dann lesen Sie hier den emotionalen Bericht von Christian Betgen, der seit dem Frühjahr 2017 zu unserem Team in Mannheim/Baden-Württemberg gehört und seine Gedanken zu seiner ersten Wunschfahrt niedergeschrieben hat…
“Die Nacht vor meiner ersten Wunschfahrt war unruhig. Obwohl ich schon seit längerer Zeit Krankentransporte mache und auch Menschen mit endgültigen Diagnosen mir nicht fremd sind, habe ich doch schlecht geschlafen, bin oft aufgewacht. Wird alles gut gehen, über was reden wir, wie ist meine Teamkollegin? Was machen wir, wenn etwas passiert – Fragen, Fragen, Fragen. Irgendwann dann der Entschluss: Ich kann das, ich bin gut, ich kann improvisieren, wenn es notwendig ist. Und dann war die Nacht rum.
Viel zu früh und aufgeregt wie ein Schuljunge an seinem ersten Tag machte ich mich auf den Weg zum Standort des Wünschewagens in Mannheim. Und ich merkte, wie ich ruhiger wurde – es lief gute Musik, der Verkehr hielt sich an einem Samstagmorgen in Grenzen.
Hmm, der Wünschewagen steht schon ziemlich eingeparkt im Eck. Egal, erst mal nach dem Schlüssel schauen. Mit dem Transponder komme ich in die Wache und der erste Rettungsassistent, der mir über den Weg läuft, ist so freundlich und fährt mir den RTW, der vor dem Wünschewagen steht, zur Zeit. Das Ausparken klappt auch. Umziehen, Fahrzeug checken , Trage ausprobieren, Unterlagen kurz überfliegen. Ich bin bereit. Und es ist viertel vor acht. Immer noch genug Zeit – ich hole mir einen Kaffee.
Meine Kollegin ist auch da – ihre Anfahrt war staubedingt nicht ganz so entspannt, da sie aus Neuenstadt in der Nähe von Heilbronn kommt.
Im 80 Kilometer entfernten Mannheim bleibt mir der Mund offen stehen. “Woher kommst Du?” “Aus Neuenstadt Stein, ein Ortsteil, um genau zu sein.” Und da ist sie, die erste Unwahrscheinlichkeit des Tages. Ich komme nämlich auch aus Neuenstadt – nur aus einem anderen Ortsteil – weniger als 5 Kilometer entfernt. Wir waren auf der gleichen Schule, kennen die gleichen Kneipen, die gleichen Menschen – nur mit fast 20 Jahren Versatz! Die Freude ist riesengroß – die Fahrt kann nur noch gut werden.
Wir fahren also in unsere Heimat. Ein erstes Hindernis liefert unser Navi. Es kennt zwar alle Strecken und Sträßchen, hat aber keine Ahnung von Streckensperrungen, Umleitungen usw. – aber wir sind ja ortskundig. Buchstäblich über Feldwege kommen wir an. Die Spannung steigt…
Wir lernen eine nette Familie kennen – und eine schlafende Patientin. Sie wird von einer Pflegerin betreut, die sie auch während des Transports begleiten wird. Wir besprechen uns kurz, der Papa trägt unseren Fahrgast auf die Trage. Viel Gepäck muss noch verstaut werden. Und dann geht die Fahrt los. Wir fahren voran, die Eltern folgen uns in ihrem Auto. „Wenn Engel reisen…“
Die Fahrt an sich ist unspektakulär. Unser Fahrgast hat kurz nach dem Aufbruch die Augen geöffnet, sich im Auto umgeschaut und ist mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck wieder eingeschlafen. Die Pflegerin kümmert sich rührend um sie, man merkt die Vertrautheit und die Empathie.
Bei unserer ersten Rast kurz vor Hannover werden wir vom Nachbarparkplatz aus angesprochen: Eine gute Reise wünscht man uns. Ein Mann mit rotem Pullover kommt dann neugierig doch zu uns rüber, während wir uns strecken, Pide von der Mama essen und den Kaffeeumsatz ankurbeln. Im Unterschied zu den vielen anderen, die immer wieder staunend am Wünschewagen vorbei laufen, zeigt sein Gesicht keine Neugierde. Unwahrscheinlichkeit Nr. 2: Er fährt für den Wünschewagen in München! Bitte schön: Wie groß ist die Möglichkeit, dass sich in Hannover Menschen treffen, die in ihrer Freizeit anderen Menschen auf dieselbe Art und Weise helfen? Wie viele Wünschewagen gibt es, vielleicht 13, 15? Und wie viele Teammitglieder? Egal, hier stehen gerade drei und unterhalten sich. Wahnsinn!
Es geht weiter, die Sonne strahlt, die Gespräche gehen in die Tiefe, wir diskutieren im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt. Und wieder einmal zeigt sich in vielen kleinen Details, wie klein die Welt doch ist und über welches Geschick die Projektleitung verfügt, die gerade uns zwei für diese Fahrt eingeteilt hat.
Je weiter wir in den Norden kommen, desto mehr verlässt uns die Sonne. Wolken ziehen auf, ab und zu tröpfelt es etwas. Zeitweise wird aus dem Tröpfeln mehr – viel mehr. Kurzfristig fahren wir deutlich langsamer, weil der Regen nicht mehr zulässt. Aber da kommt auch schon wieder die Sonne und wir verdrehen alle unsere Hälse, weil doch eigentlich ein Regenbogen zu sehen sein müsste. Was wäre das für ein Motiv! Aber wir sehen keinen. Der Regen hört auf, aber die Straße ist noch pitschnass. Die Räder wirbeln die Gischt auf und für einen kurzen Moment bilden sich Mini-Regenbogen an den Hinterrädern des Wünschewagens. Was für ein tolles Bild! Wenn Engel reisen… Leider reicht es nicht für ein Foto, aber das Bild bleibt in mir. Wir sind alle ziemlich berührt von diesem Augenblick.
Und dann wird es flach – man meint, schon das Meer sehen zu können, aber die letzten Kilometer am Ende der Autobahn ziehen sich. Die Straßen sind nicht die besten und das Navi steht auf kurze Distanz und nicht auf wenige Schlaglöcher – wir fahren also langsam, um unseren Fahrgast nicht unnötig zu belasten. Auch sie merkt die Spannung und wird zunehmend unruhiger und nervöser.
Und endlich sind wir da! Als wären das alles nicht schon Zeichen und Bedeutung genug, kommt pünktlich zur Ankunft die Sonne wieder raus. Es ist nicht so warm und es ist nicht die Türkei, aber die Familie ist da, die Fahrt hat gut geklappt und man liegt sich in den Armen.
Ein Teil der Familie ist schon vorgefahren und hat das Ferienhaus und das Zimmer für unseren Fahrgast vorbereitet. Da die Wiese stabil scheint, fahren wir den Wünschewagen so an die Terrasse, dass unser Gast das Fahrzeug bequem und ohne Geholper verlassen kann.
Die Fahrt war ein Abenteuer für uns. Und obwohl nicht die Fahrt an sich der Wunsch war, sondern der anschließende Urlaub, so haben wir doch das Verlangen danach, eine Erinnerung an den Tag zu hinterlassen. Wir holen also unser Maskottchen und machen einige Fotos. Meine Kollegin und ich gestalten das Erinnerungsbuch, kleben Fotos ein und überlegen uns passende Einträge dazu. Viel ist es nicht, aber es kommt von Herzen.
Während wir am Tisch sitzen und basteln, kommt der Familienvater und lädt uns zum Abendessen ein. Wir fühlen uns geehrt und sagen nach kurzer Bedenkzeit gerne zu. Unser Fahrgast hat die Fahrt leider nicht ganz so gut weggesteckt und reagiert mit einem Temperaturanstieg, aber die Pflegerinnen und die Eltern reagieren gelassen – man kennt das so. Ich hoffe inständig, dass alles gut geht. Was immer auch gut bedeutet.
Das Essen ist reichhaltig und schmeckt lecker, noch interessanter sind die Gespräche. Am Tisch sitzen so unterschiedliche Persönlichkeiten mit so unterschiedlicher Herkunft und eigenen Erfahrungen. Wir glauben alle an etwas anderes und doch sind wir uns in unserem Weltverständnis so ähnlich, dass es einem fast schon eine Gänsehaut auf die Unterarme zaubert. Keiner glaubt, dass nach dem Tod alles vorbei ist, jeder ist sich sicher, dass es danach weitergeht. Jeder ist überzeugt davon, dass Güte und Toleranz, Achtsamkeit aufeinander und Ehrlichkeit zu sich und anderen viel wichtiger sind als alles Geld, alles Materielle und so zum echten Glück führt, nicht Besitz oder Macht. Meine Kollegin und ich schauen uns immer wieder an und stellen lachend und staunend fest: Die Gespräche sind genau die gleichen, die wir unterwegs hatten. Wie viele Menschen machen sich darüber Gedanken und sprechen mit wildfremden Menschen über die tiefsten Sehnsüchte und Wünsche, über Glaube und Weltanschauung? Und wie wahrscheinlich ist es, dass wir uns dabei alle so ähnlich sind? Wenn Engel reisen… und angekommen sind.
Wir verabschieden uns, schließlich ist die Zeit begrenzt und der Tag war für alle Betroffenen sehr lang. Mir fällt der Abschied überraschend schwer, ich werde die Familie nicht mehr wiedersehen und wahrscheinlich auch nicht erfahren, was aus ihnen, speziell aus unserem Fahrgast wird. Aber ein Teil von mir sowie gute Wünsche für viel Kraft und einen tollen letzten Urlaub bleiben hier.
Auf dem Weg zum Hotel machen wir erstmal einen Abstecher ans Meer und genießen die Ruhe, die Kraft und die Stimmung. Die Sonne ist untergegangen, die Brise weht ganz leicht und in mir macht sich Sehnsucht breit. Es gefällt mir hier. Wie jedes Mal, wenn ich (leider viel zu selten) im Norden bin. Meiner Kollegin geht es nicht viel anders. Wir spazieren die Düne entlang, durchqueren Kuhweiden, lernen dort auch Jungkühe kennen, alles ist friedlich. Ich bekomm dieses innere Lächeln nicht mehr weg und bin gerade wirklich glücklich.
Viel zu spät kommen wir am Hotel an, aber als Reisebegleiter eines Engels darf man sich das erlauben. An der Rezeption wartet man schon auf uns und wir werden freundlich empfangen und in unsere Zimmer begleitet. Der Tag war lang und voller Eindrücke, und nach wirklich kurzer Zeit schlafe ich ein.
Erholt und ausgeruht wache ich am Morgen auf und freue mich auf das Frühstück. Das Buffet ist reichhaltig und entschädigt ein bisschen für den Zustand der Zimmer, die tatsächlich ausreichend, aber auch nicht mehr waren. Gut gestärkt fahren wir in unserem Wünschewagen los und wollen eigentlich das tolle Wetter nutzen, um noch einmal unser Auto am Meer in Szene zu setzen. Aber die Sonne bzw. die Wolken machen uns einen Strich durch die Rechnung. An Aussteigen ist nicht mehr zu denken, von einem Foto ganz abgesehen, so arg regnet es. Also nehmen wir durch die Windschutzscheibe Abschied von der Nordsee und machen uns auf zu einem kurzen Abstecher nach Cuxhaven. Auch hier lässt uns unser Navi wieder im Stich, aber wir kommen gut voran und stehen bald mit unserem Wagen an der Alten Liebe, einem Kai in Cuxhaven. Das Wetter ist nach wie vor windig und regnerisch, aber ein kurzer Gang auf die Besucherplatttform ist trotzdem drin, bevor wir uns mit einem Heißgetränk und einem Stückchen Kuchen für die lange Fahrt stärken.
Dann noch kurz ein Fischbrötchen (dat muss) für unterwegs eingepackt, nochmals zurück und den Regenschirm im Café wieder eingesammelt und wir treten endgültig unsere Heimfahrt an.
Und da entscheidet sich unser Navi leider grundlegend falsch. Statt, wie auf der Hinfahrt, über Hannover zu fahren, schickt er uns in eine Kette von Staus über Osnabrück und fordert sehr viel Geduld von uns. Aber die Stimmung ist gut, das Fahren macht Spaß und Kaffee gibt es auch genug. Das Wetter bleibt miserabel und kurz vor Hannover entscheiden wir, mein eigenes Navi zu nutzen. Es führt uns um die meisten längeren Staus auf abenteuerlichen Wegen, aber durch interessante Ortschaften, über verträumte Sträßchen und auf geheimnisvollen Pfaden immer weiter Richtung Süden. Die Staus lassen nach, die Anzahl der Baustellen nimmt gefühlt zu. 2,10m-Spuren sind schon sehr eng…
Es gibt, wie oben schon erwähnt, ja bisher nur eine überschaubare Anzahl an Wünschewagen. Umso überraschter waren wir, als wir im Stau stehend den Blick durch die Lande streifen ließen und auf der Gegenfahrbahn einen weiteren Wünschewagen entdeckten, aus dem freundlich Leute winken. Wir können eigentlich nur noch schmunzeln. So viel Wahrscheinlichkeit ist doch unwahrscheinlich. Das glaubt einem kein Mensch, aber wenn Engel reisen…, dann begegnen sie einander.
“Ab Mitteldeutschland wird es besser mit dem Wetter”, prognostiziert meine Kollegin. Und tatsächlich: Als wir den Mittellandkanal überqueren, kommt die Sonne wieder raus und beschert uns auf der weiteren Fahrt immer wieder abenteuerliche Bilder . Selbst nach 10 Stunden Fahrt geht uns der Gesprächsstoff nicht aus und peinliches Schweigen bleibt draußen. Gut gelaunt machen wir eine letzte Rast in Frankfurt und wähnen uns dem Ziel schon recht nah. Die Sonne ist bereits untergegangen, die in Frankfurt landenden Flugzeuge ziehen ihre Kreise und bald sind wir da.
Manchmal ist das Hirn ja schon recht fix und eine kleine Situation erzeugt wahre Gedankensprünge. So steht neben unserem Wünschewagen eine Frau mit ihrem kleinen Baby auf dem Arm, das sie in den Schlaf wiegt. Baby, Wünschewagen, eigentlich ja ein umgebauter Krankenwagen, Rettungsdienst, Kinder trösten, Kindereinsatz, Kuscheltier, Maskottchen! Maskottchen? Im Bruchteil einer Sekunden ist mir bewusst, dass wir nicht komplett waren, als wir von der Nordsee losgefahren sind. Unser Wünschewagen-Bär blieb zurück und genießt hoffentlich gerade die traute Zweisamkeit mit unserem Fahrgast. Kurz überlegen wir, was wir tun sollen, aber das werden wir am Montag auch noch regeln können. Wenn der Bär seinen Job macht, lässt sich alles andere organisieren.
Den Hunger, den wir in Norddeutschland zurückgelassen haben, hat uns wieder eingeholt, und wir beschließen, kurz vor dem Ziel noch einen schönen Fahrtenabschluss zu machen.
Gestärkt, vollgetankt und glücklich, aber auch müde und erledigt kommen wir in Mannheim an, stellen unser Fahrzeug ab. Ich denke nochmals kurz über die letzten zwei Tage nach. Es war anstrengend, es war spannend, ich hätte auch genug zu tun gehabt. Aber was wäre mir an Emotionen, Erfahrungen, was an Gesprächen und Gedanken durch die Lappen gegangen, wenn ich daheim geblieben wäre?
Ich wünsche unserem Fahrgast und der ganzen Familie viel Kraft und noch viele glückliche Stunden.
Dem Wünschewagen wünsche ich, dass er als Projekt erhalten bleibt und weitere Teilnehmer findet, um auch anderen Menschen, die einen letzten Wunsch wagen, helfen zu können.
Vielen Dank für die Gelegenheit, das alles erfahren zu dürfen.
Und hoffentlich bis bald…”

Der Wünschewagen-Newsletter ist da!

 

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, sich alle Neuigkeiten des Wünschewagens in Nordrhein-Westfalen direkt in Ihr Postfach zu holen!

Regisitrieren Sie sich hierzu einfach für unseren brandneuen Newsletter und erfahren Sie monatlich alles Wichtige aus dem Verband, der den Wünschewagen in Deutschland auf die Straßen gebracht hat: emotionale Wunschfahrten, tolle Charity-Aktionen, spannende Veranstaltungen und vieles mehr…

Zur Anmeldung geht es hier.


Neues aus der Presse

 

“Wäre dies ein Film, er begänne mit einer Rückblende in die Zeit, in der alles gut war. Wir sehen einen Jungen, er muss um die zwölf sein, an der Hand seines Vaters. Sie stehen in der Lobby eines Hotels. Sie warten auf den Fahrstuhl, der sie zu ihrem Zimmer bringen soll. Die Stuben heißen wie Weinsorten, “Grüner Veltiner”, “Weißburgunder”.”…

Die Süddeutsche Zeitung hat am 30.07. einen tollen Bericht über unser Projekt veröffentlicht. Hier geht’s zum kompletten Artikel.


Das Begleitfahrzeug für den Brandenburger Wünschewagen ist da!

Endlich ist der „Kleine“ da! Nach der symbolischen Übergabe am 06. Juli 2017 durch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Gesundheitsministerin Diana Golze steht der Begleitwagen, Typ Ford Focus Turnier, für die kommenden Fahrten bereit. Der nagelneue Wagen wurde in diesen Tagen nach Potsdam geliefert.

Das Fahrzeug, beklebt im Design des großen Wünschewagens, wird für die vielen organisatorischen Vorbereitungshandlungen in ganz Brandenburg dringend benötigt – unter anderem für die Vorabgespräche mit den späteren Fahrgästen und deren Angehörigen in der häuslichen Umgebung, in den Pflegeeinrichtungen oder Hospizen. Das Fahrzeug wird zudem auch als Zweitwagen für Wunschfahrten eingesetzt.

ASB-Landesgeschäftsführer Jürgen Haase: „Im Namen des gesamten Wünschewagen-Teams danken wir der Brandenburger Landesregierung außerordentlich, uns bei diesem tollen Vorhaben unterstützt zu haben.“ Die Staatskanzlei Brandenburg und das Gesundheitsministerium haben die Anschaffung des Begleitfahrzeuges mit 18.960 Euro aus Lottomitteln finanziert.


Danke für stolze 13.290 Euro!

 

Diese Summe macht uns sprachlos. 13.290 Euro spendet die Firma TRP Bau GmbH aus Teltow für unseren Brandenburger Wünschewagen aus der Aktion „Spenden statt schenken“ anlässlich des 20. Firmenjubiläums am 15. Juni dieses Jahres.

Die Geschäftsführer Uwe Langleist und Wolfgang Frey sind begeistert: „Wir danken unseren Partnern und Mitstreitern für dieses großartige Spendenergebnis. Wir sind tief beeindruckt von diesem Projekt und freuen uns, wenn wir mit dem Geld an der richtigen Stelle helfen können.”

ASB-Landesvorsitzender Thomas Schmidt überwältigt: „Wenn sich ein Unternehmen auf solch emotionale Art und Weise für dieses Thema engagiert, dann zeugt das auch von einer guten und langfristigen Partnerschaft.“

Der ASB-Landesverband Brandenburg dankt der Firma TRP Bau – insbesondere den Spendern – für diese großartige Aktion!


Der Brandenburger Wünschewagen bekommt Zuwachs!

 

Brandenburgs ASB‐Landesvorsitzender Thomas Schmidt und stellvertretende Vorsitzende Deta Tomkowiak, Glindows Kirschkönigin und Botschafterin des Wünschewagens Isabel Kaufmann sowie ehrenamtliche Begleiter und eine Angehörige eines ehemaligen Fahrgastes erhielten gestern vor der Staatskanzlei in Potsdam symbolisch das neue Begleitfahrzeug für den Brandenburger Wünschewagen aus den Händen von Ministerpräsident Dietmar Woidke und Gesundheitsministerin Diana Golze.

Das neue Fahrzeug, beklebt im Design des großen Wünschewagens, wird für die vielen organisatorischen Vorbereitungshandlungen in Brandenburg dringend benötigt. So unter anderem für die Vorabgespräche mit den späteren Fahrgästen und deren Angehörigen in der häuslichen Umgebung, in den Pflegeeinrichtungen oder Hospizen.

„Das Fahrzeug soll auch als Zweitwagen für die Wunschfahrten eingesetzt werden. Die Erfahrungen unserer ersten Wünschewagenfahrten zeigen, dass die Fahrten mit den Familien als eine letzte Chance gesehen werden, noch einmal gemeinsam auf Tour zu gehen,“ sagte Schmidt.

Die Anschaffung des Fahrzeugs vom Typ Ford Focus Turnier fördern die Staatskanzlei und das Gesundheitsministerium mit 18.960 Euro aus Lottomitteln. ASB‐Landesvorsitzender Thomas Schmidt: „Wir danken Ministerpräsident Dietmar Woidke und
Gesundheitsministerin Diana Golze sehr für die gemeinsame Unterstützung. Künftig verfügen wir neben dem großen Wünschewagen auch über einen kleinen. Sie erfüllen uns heute einen großen Wunsch.“


Abstimmen für den Brandenburger Wünschewagen und viele weitere Wunschfahrten ermöglichen

 

Der Wünschewagen in Brandenburg braucht Ihre Unterstützung – mit nur einem Klick!

Am 1. Juli 2017 fiel in Potsdam der Startschuss zum Online-Wettbewerb: „Gemeinsam für Potsdam“.

Am gemeinsamen Förderwettbewerb der Wohnungsbaugesellschaft PRoPotsdam und der Stadtwerke Potsdam beteiligen sich insgesamt 29 Vereine aus Potsdam, darunter der ASB Landesverband Brandenburg mit unserem Brandenburger Wünschewagen.

Im Fokus des Wettbewerbs steht das nachbarschaftliche Miteinander. Der Wettbewerb läuft bis zu 17. September. Die User stimmen über die 10 besten Projekte ab und entscheiden somit, welches Projekt gefördert werden soll. Insgesamt sind 30.000 Euro im Spendentopf.

Unterstützen Sie unseren Brandenburger Wünschewagen beim Online Wettbewerb “Gemeinsam für Potsdam”. Wir brauchen jede Stimme bzw. jeden Klick.

Also rauf auf die Seite und für unser Herzensprojekt abstimmen

Danke für Ihre Stimme!